Samstag, 8. August 2009

kleiner nightpost

...zu den sanften Melodeien von Marilyn Manson sitze ich hier, und denke: posting time! Nachdem ich nun nicht mehr nur von andrella zum weiterposten ermuntert werde, sondern jetzt auch noch von Bloggerinnen, die uns in ihrem Palast heimsuchten, konnte ich mich nicht mehr recht wehren. Da ich mir weiterhin vorgenommen hatte, während meines Urlaubs zu posten, geriet ich nun allmählich unter Zugzwang, nun da selbiger ins dritte Drittel wabert (bei der momentanen Hitze wabert einfach alles - man freut sich irrigerweise schon wieder auf den nächsten Regen, welcher möglichst verhindern möge, daß das geschundene, obwohl extrem geschonte, Hirn doch schlußendlich komplett weichgekocht werden wird).

Die des Kellers eigene Starre mischt sich mit der hitzebedingten Trägheit der Außenwelt, und führt zu Zuständen wie diesen:



Wie unschwer zu erkennen ist, sind hier die Utensilien, die zur Vollendung meines letzten Gewerkes dienten, wenig sinnvoll seit nunmehr 6 Tagen in ihrer letzten Position verblieben, in welcher sie noch von Nutzen gewsen sind. Nun oxidieren sie da so in der Gegend herum, daß es eine wahre Freude ist.
Ein weiteres Projekt, welches durchaus urlaubsplanungserfüllendes Potenzial hätte, wäre für das Allerheiligste meiner Behausung eine Pforte zu erstellen. Denn - wie ich Euch schon in einem vorzeitigen Post zu zeigen geruhte - ist der Zugang momentan noch völlig frei. Der benötigte Pfortengrundstoff ist größtenteils auch schon vorhanden, erfüllt die Standards der oberen Gemächer, und harrt nur noch seines Einsatzes... dieser Aggregatszustands des Elements 'Pforte für das Kellerkind' wird sich voraussichtlich auch nicht verändern, wenn nicht starker Druck ausgeübt wird oder große Temperaturänderungen stattfinden. Einstweilen schweift mein Blick - wenn denn richtung Eingang des Allerheiligsten gerichtet - weiterhin neiderfüllt sowie ängstlich zu den Stiegen hin, die den Aufstieg in die geheilgten Hallen der Herrin ermöglichen - vorausgesetzt Mut, Kraft und Ausdauer sind im rechten Verhältnis zueinander vorhanden.

An Mut mangelt es mir gerade nicht, aber die Kraft verläßt mich gerade, wie mich die Ausdauer schon vor Tagen verlassen hat. Gehabt Euch wohl - haltet Euch warm und wohlgenährt! Und wenn Ihr durch die Hallen über mir schreiten solltet, werft Brotkrumen durch das Schlüsselloch der Kellertüre - vielleicht kann ich diese noch kriechend erreichen, ehe mich Starre und Trägheit wieder komplett vereinnahmt haben.............................

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