Donnerstag, 16. April 2009

Schwurbelig...

... das ist so ungefähr, wie ich mich gerade fühle. Aber: selber schuld! Wenn man Billard-spielend die Nacht durchsäuft, muß man sich für die Nebenwirkungen nicht bedanken. Jetzt sitze ich wieder in meinem Keller (aber pssst! meine Auftraggeberin [die übrigens natürlich auch wahnsinnig begeistert war, als ich dermaßen betankt zurück ins Haus krawallerte] sitzt im Kellerraum neben mir, und die Nähmaschine rattert...) und tippe meinen Restrausch in diesen Post - vielleicht geht er ja dann weg!?
Na, da können wir doch glatt mal eine kleine Umfrage machen: wann war Euch denn da letzte Mal dergestalt schwurbelig? (Aber bitte verschont mich mit Kommentaren darüber, wie die holde Weiblichkeit im allgemeinen oder auch ganz besonderen zu dieser Art Schwurbeltum steht!) Ran an die Kommentare - vielleicht schaffe ich ja mit diesem Thema mal mehr als 4...

Sonntag, 12. April 2009

Long time, no cellar - Ostern im Keller!

Ich habe es nun gesehen. Ihr seid tatsächlich da draußen - in der Welt, in der es hell und angeblich auch bunt ist - und habt mich registriert. Ich habe mich eigentlich schon für scheintot erklärt, aber es existiert doch wohl mehr Leben im Keller, als ich selber mir eingestehen wollte. Obwohl ich selbst immer sage: Das Leben sucht sich seinen Weg, es braucht nur seine Zeit. Aber ich wollte es selbst nie glauben. Aber kurz vor den Osterferien schaute ich mir meinen eigenen Blog an (crank enough, isn't it?!) - und siehe da: es gab Lebenzeichen from outer space... Ihr wart da und habt Spuren hinterlassen - nicht nur deutlich, sondern auch positiv - obwohl ich glaubte, daß positiv nur von da zurückkommt, wo regelmäßig gepostet wird. Aber ich irrte mich. Und ich kann mir das eingestehen! Also: hier bin ich wieder - und ich poste heute wieder.

Ich bin ja immer noch so perplex, daß ich noch gar nicht weiß, was ich dazu sagen soll. Ich werde Euch ein paar Bilder as dem Keller gönnen, denke ich... mal schauen, was so da ist:





Wie unschwer zu erkennen ist, ist da mein Werkzeugkasten - eines der wichtigsten Kellerüberlebenshilfsmittel, die es gibt! Was darin ist, ist heilig und unantastbar, und wenn doch angetastet und fehlerhaft verwendet und/oder zurückgegeben - dann Tod und Verderben!

Eines meiner kreativsten Rückzugsgebiete ist dieses Refugium der absoluten Shabbychic-Entfaltung... hier entstehen Träume für Frauen und Mädchen. Obwohl einzig zum Zwecke der Frustkompenstaion entwickelt, entfaltet sich hier erstaunlicherweise ein Jungbrunnen der die Weiblichkeitkeit befriedigenden Lust zur perfekten Einrichtung - seien es Spielhäuser oder deren große, wirklich bewohnte "Puppenstuben" betreffend!


Wo hier der reine Wahnsinn sein Heim findet, bleibt wohl für immer im Dunkeln verborgen, da mein verkümmerter Geist sich im Keller nie an ein adäquates Normalmaß anzupassen vermag...


Was mir im Augenblick ein erträglich Maß an Kraftentfaltung spendet, die ich in diverse Aktivitäten - wie auch diesen Post - zu stecken im Stande bin, ist die Tatsache, daß ein seit Jahrzehnten dahinmarodierendes Phänomen namens Depeche Mode sich dazu herabgelassen hat, ein weiteres erklecklich Werk der musikalischen Kreativität aus ihrem Keller der Genialitäten an die Oberfläche dieser Welt zu heben, um zu sehen und zu hören, wie den Oberflächenbewohnern dieser Erde ihre Musik gefällt. Ein kleiner Vorgeschmack dessen, was der obere Bereich des Lebenden ab dem 17.04. zu erwarten hat, läßt mich hoffen, daß auch in anderen Kellern ein Kosmos voller ungebremsten Tatendrangs und aktiver Ästhetik-Verwirklichung im Gange ist, der sein Ziel darin sieht, daß die Keller dieser Welt nicht komplett als Dunkelzonen verrotten werden und in Vergessenheit geraten.


Zusammen mit allen Brüdern und Schwestern im Geiste rufe ich deshalb aus: "Never let me down again!" ...I don't want to start any blasphemous rumours, but I think that God's got a sick sense of humour, and when I'm in the cellar I expect to find him laughing...


In diesem Sinne: rock on! Und bleibt in Euern Kellern bis alle Kellerkinder der Welt in einer Stimme rufen: Up the Irons! (Was wohl der Schlachtruf einer ganz anderen Formation von dahinkellerkindernden Menschen ist, mehr tot als lebendig, obwohl man deren kreativen Ausbruchs wegen eher auf lebendig tippen sollte - vielleicht auch als hyper-tot zu bezeichnen!)


Ich werde jetzt wieder in eine weitere Phase des subkreativen Kellerkinderhypertodschlafes versinken und Euch in einer Wolke aus Verwirrung, Belustigung, Verängstigung und Hyper-Ostern zurücklassen. Tschüs, oder - wie der Kellerkölner saht: tschö...