Samstag, 31. Oktober 2009

World coming down

Das ist der Titel des Albums von TYPE O NEGATIVE, welches gerade angelaufen ist. Des weiteren passt es gut zu meiner downwards gerichteten Persönlichkeit. Wenn jedoch die Welt zu mir herunter in den Keller kommen wollte, würde sie seit heute abend dieser Anblick erwarten:

Ja, es ist vollbracht! Das Projekt Kellerportal hat ein erfolgreiches und friedliches Ende gefunden.
Mag der Winter nun kommen - die Wärme bleibt drin - zumindest länger als bisher!

Dank hierfür geht an Andrella, die nicht über die monatelang nutzlos herumlungernde alte Tür meckerte; an Marvin, der letzten Sonntag kräftig mitgewerkelt hat, vor allem hat er eigenhändig die Angeln gefertigt! Und dann auch noch ein bisschen an mich, der ich mich nicht davon zurückhielt, das Projekt am heutigen Abend zu vollenden...


Tja nun ist die Tür zu...

Also: ZU ------------------->

So, das war zwar etwas einseitig, aber dafür habt Ihr jetzt auch mal Photographien
aus meiner dunklen Kellerwelt. Ja, die Tür ist doch aber (fast ganz) weiß, mögt Ihr einwenden. Jedoch ist anzumerken, daß schwarze Wände und eine schwarze Tür nicht gerade viele Wohlfühlpunkte eingespielt hätten. Außerdem brauchen schwarze Dinge ja einen Kontrast. Nun denn, in guter alter Shabbychic-Marnier... hier ist sie also: die weiße Tür!


...and now to something completely different:
Herr Carlo Pedersoli hat heute Geburtstag - und zwar den 80.! Danke, Frank, daß Du mich daran erinnert hast! Na, da muß man sich doch glatt einen der vielen Kultfilme nochmal anschauen - "Auch die Engel essen Bohnen" vielleicht, oder "Der Bomber" oder "Sie nannten ihn Mücke"... Sein ebenfalls gnadenlos genialer Filmpartner Mario Girotti hat einen Tag nach meiner Herrin seinen 71. - nächstes Jahr... (absolute Lieblingswerke: "Verflucht, verdammt und Halleluja" und "Mein Name ist Nobody")

Das Medley "day tripper" (Track 13 und Ende) klingt streckenweise fast ein wenig nach (oder doch eher mehr?) nach Pink Floyd. Haltet mich nicht für verrückt, aber im großen und ganzen ist es ja auch Bombast-Rock, um mal eine Schubladenbezeichnung zu verwenden. Meiner Meinung nach geht es ohne Schubladenbezeichnungen nicht. Irgendwie muß man ja gewisse Ähnlichkeiten benennen könne um sie einzuordnen... Aber da soll doch jeder denken, was er will...
So denn - zum Abschied am Abschluß noch Pink Floyd "London 1966/1967", 'Interstellar Overdrive' und 'Nick's Boogie'... genießen!
Euer Kellerkind

Sonntag, 25. Oktober 2009

Ist die Herrin aus dem Haus

dann breitet sich das Chaos aus. Nun ja, ein wenig zu heftig ausgedrückt, aber ein wenig haltlos werde ich dann immer, wie ich zu sagen pflege. Ich verliere dann meist ein wenig das Maß für Vernunft, rationales Handeln und das brave, gesittete Maß aller Dinge. Also eigentlich bleibe ich dann noch länger auf, als für gewöhnlich. Trotz der Gewissheit, daß diese Nacht noch eine Stunde länger ist als alle anderen, bin ich nun noch unter den Lebenden. Vielleicht ist das auch nur so eine Art Zombietum, in dem ich durch diese Nacht dahinmarodiere, ohne wirklich zu ahnen, daß auch Schlaf eine reale Alternative wäre.
Der Wolf gelobte ein kleines bisschen Besserung, die Rotkäppchen dieser Welt blieben trotzdem gefressen, und werden auch künftig nicht mehr ausgespieen. Pech! Für wen? Wer weiß!? Jetzt wird Gras drüber wachsen - wie immer. "Und nächste Woche läuft eine andere Sau über'n Bauernhof!" Schade, aber der Lauf der Web-Zeit.
Jetzt naht auch für mich das Ende dieser Wachnacht. Frech und aufmüpfiig, wie ich nur sein kann, werde ich heute Nacht den Keller verlassen und die oberen Gemächer heimsuchen um einmal den Schlaf der oberen Etagen nachahmen zu können. Sei es mir gegönnt oder nicht... wen juckt es - oder, wie der Franzose sagt: "Whom does it juck?"!
Eine schöne Winterzeit wünscht Euch
das Kellerkind

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Wer hat Angst vorm bösen...

... huh, huh ... ich trau mich nicht. Schon den Namen zu schreiben könnte ja eventuell zu gewissen Repressalien führen?! Man kann ja quasi nicht mal mehr "Tierspur, die ein wenig an den Pfotenabdruck eines Bären erinnert" sagen, ohne daß es einem kalt den Rücken runterläuft. Oder war es ein " ... " (Vorfahr von Schakal und Hund - der dessen Name nicht genannt werden darf)? Na lieber mal schnell das Thema wechseln, oder einfach unter der Treppe zusammenrollen, wie ein räudiger... (was darf man denn jetzt überhaupt noch sagen, schreiben, zeichnen, sticken, verarbeiten, drucken und singen???).
Na, vielleicht mache ich doch lieber gleich Winterschlaf, in meiner warmen, gefütterten, multifunktionalen Allwetterjacke von ... . . .. .. pardon: vom Jackenhaken. Außerdem ist es keine Allwetterjacke, sondern nur meine alte Cordjacke. Aber warm ist sie, obwohl eher NoName. Vielleicht muß man sich in Zukunft einfach ein dickeres Fell anschaffen (war das Wort 'Fell' jetzt schon geschützt?), vielleicht auch ein dickeres Konto, wegen der zu erwartenden Abmahnungen - obwohl ja gerade bei genau dem Versuch... ach nee, ist ja ein Teufelskreis...
Gute Nacht, sage ich da mal lieber,
Euer Kellerkind

Montag, 19. Oktober 2009

Ihr müßt leider warten

denn die Herrin hat Vorrang. Es ist einer der kleineren Feiertage, aber auch der will vorbereitet sein, weshalb Ihr mal wieder hintan steht. Aber daran seid Ihr ja gewöhnt... Außerdem kamen da dieses Wochenende ein paar geplante und ein paar ungeplante Aktivitäten zusammen - na Ihr wißt schon: der ganz normale Wahnsinn, wie immer.
Also dann - bis bald und viele Grüße vom Kellerkind

Samstag, 17. Oktober 2009

Wenn er dann vorüber ist

ist die Stimmung doch sehr gespalten. Der eine Teil der Stimmung ist ganz unten und sagt einem, daß der Urlaub nun vorbei und gegessen ist. Der andere Teil suggeriert einem, daß man nun endlich zuhause ist, mit der kompletten Familie, man alles geschafft aber eben auch erfolgreich hinter sich gebracht hat.
Ganz konkret zu den Tönen der CD "Grönemeyer" von Herbert aus dem Jahre 1979 (ja, ich höre sie immer wieder!) hier der Kurzabriss zu unserem Urlaub:
Nach Packen und Verabschieden kam Losfahren und schließlich Ankommen. Nach Auspacken und Informieren kam lecker Essen gehen gefolgt von Schlafen gehen. Nach Aufstehen und Frühstücken kam nach Freiburg fahren, Bummeln und chinesisch essen, wonach Zurückfahren, bei Café Decker lecker Eiskaffee trinken und später liebe Freunde, die man ewig nicht mehr gesehen hatte, besuchen kam. Danach schließlich nur noch Schlafen... Nach erneutem Aufstehen, Frühstücken und einem abenteuerlichen Spaziergang zum 'Schwarzwaldhaus 1902' folgte ein Besuch bei meinen Eltern auf dem Friedhof. Hernach gigantomanisch zu Mittag essen bei den Eltern meines ältesten Freundes, bei welchem einem glatt sämtliche Superlative ausgehen konnten, von leckerem Kuchen und angeregter Unterhaltung mal ganz zu schweigen. Danach verständlicherweise Auslassen des eigentlich geplanten Stückes Schwarzwälder Kirschtorte im 'Café Kreuz' bei St. Trudpert mit ersatzweise sehr ruhig und gemütlich Ausklingen lassen des Tages inklusive Schlafen. Neuerliches Aufstehen, diesmal früher - nach Frühstückeria Vignette aufkleben und nach Süden. In Zürich angekommen und über den Verkehr geflucht, ein wunderbarer Empfang bei Barbara und Familie gefolgt von einer quasi-professionellen Stadtführung durch Zürich mitsamt Ladenbesuchen und Kaffeetrinken, wobei irgendwann Maja zu uns stieß, welche uns ebenfalls die Laune hob und die Zeit verkürzte. Später dann Verabschieden, innerhalb Zürichs fußläufig eine Freundin aus Freiburg besuchen, die ein 6 Wochen altes Baby hat (jaja: "oh, wie süüüüüüüüß"), Kaffee und Kuchen des abends und dann Abschied von Freunden und von Zürich, mühsame Rückfahrt ins Münstertal und Schlafen. Ausschlafen, Frühstücken, Auto packen, Losfahren - um nach 2 Stunden in Karlsruhe bei meinem ältesten Freund anzukommen (also, Frank, nicht weil Du so alt bist, sondern weil wir solange befreundet sind - klar? Älter bin ja eh ich.), mit ihm und seiner besseren Hälfte lecker Essen zu gehen, einen Abschieds-Espresso zu trinken, und die Heimfahrt anzutreten, welche aufreibend - weil verkehrsreich und regnerisch - wurde. Ankommen und Kinder begrüssen sind eins. Anschließend das Betten der Herrin, Auspacken des Automobils, Sortieren und Verteilen des Inhalts desselben, und ... natürlich abschliessend in den Keller, wo ich momentan (02:45 Uhr) noch sitze, friere und schreibe.
Ob das für Euch kurz oder lang war, weiß ich nicht - für mich kann das nur die wahnsinnig kurze Version sein, denn wir haben diese 4 - 5 Tage intensiver und voller erlebt, als sich das einfach so beschrieben läßt - wir haben genossen, gelacht, geweint, gegessen, geschmaust, getafelt, gesündigt, sind gelaufen, spaziert, geschlendert, gebummelt und waren shoppen. Wir haben vermisst, verpasst, uns verlaufen und verfahren. Wir haben es geschafft, in den Urlaub zu fahren, es zu genießen und nach Hause zu kommen, und es ebenso zu genießen! (Die Schwierigkeitsstufe war, daß wir erstmalig so lange komplett ohne Kinder unterwegs waren.)
Mehr von daheim gibt's morgen - also das andere heute!
Euer Kellerkind

Montag, 12. Oktober 2009

Bevor es losgeht

wollte ich doch noch mal schnell tschüs sagen. Denn wir werden uns ja jetzt bis Freitag abend nicht mehr sehen.
Das Papiernavi ist gedruckt. Die Vignette gekauft. Die Besuche geplant. Das Wetter gebucht. Das Zimmer auch. Die Bücher ausgewählt. Die TODO-Liste in Arbeit. Die letzten Jobs für die Herrin erledigt. Das Auto gecheckt. Der letzte Post in Arbeit...
Zu den Klängen von NIRVANA's "In Utero" geht das auch in der richtigen Stimmung vonstatten.
Jetzt kann's doch losgehen, oder!? Oder erst nochmal schlafen? Ein paar Sachen erledigen, letztlich gar packen, uns von den Kindern verabschieden und dann los. Ja, so wird es besser sein!
Jetzt wißt Ihr nämlich mal, daß ich wirklich nicht da bin - sonst wußtet Ihr nur, daß ich nicht gepostet habe, obwohl ich wohl eigentlich hätte können sollen. Dem ist fürderhin vorerst nicht so... So seiet denn guter Hoffnung, daß ich mit mehr schafferischen Ressourcen und eloquenter Sprachlichkeit zu Euch zurückfinde, als wo ich Euch nun verlassen tu, nech!?
So denn, laßt uns der schönen gemeinsamen Zeit Gedenken, während ein weiterer Tropfen des guten LAPHROAIG "The Un-Chillfiltered Collection" meine Kehle benetzt.
Grämt Euch nicht und bleibet standhaft im Glauben an meine Rückkehr in dieses Euer Paralleluniversum, welches ich nach kurzem Aufenthalt in einer nicht fernen Zukunft wieder zu meiner Gegenwart machen werde.
Bis dahin seid von tiefster schwarzer Seele gegrüßet von Eurem
Kellerkind

Donnerstag, 8. Oktober 2009

fortsetzung

Ich bin Euch ja noch die Fortsetzung der Sonntagserzählung schuldig. Also ich kam gerade vom Posten aus dem Keller - nichts ahnend, da steht die Herrin vor dem Tore und bittet um Einlass. Noch eine geschlagene Stunde bis zum nächsten Event des Tages - einem Auftritt, nämlich der Premiere, der GoDivas. Sowohl die Herrin als auch ich hatten eher so ganz andere Bedürfnisse, als die nach Gesellschaft und Trubel und und... Und dann waren wir auch schon unterwegs und hatten kaum noch Zeit uns Gedanken darüber zu machen. Als wir dann in der Location standen, ging es auch direkt los - tja, was soll ich sagen - letztlich waren wir froh, dagewesen zu sein, so gemütlich auch ein anderer Verlauf des Abends hätte werden können. Die 3 Diven sind der stimmliche Hammer, und haben alles gezeigt, was in ihnen steckt - inklusive Side-, Solo- und Nebenprojekten. Als der Abend dann wieder in heimischen Gefilden endete, war klar: jetzt nur noch Füße hoch, Leckeres her, Glotze an, Buch her - GEMÜTSAM MACHEN! Ja, so darf so ein Tag enden.

Dieser hier endet quasi auch - und zwar kurz hinter hier! Bedeutet sozusagen gleichzeitig das Ende dieses Posts - ja, ehrlich, man kann halt nicht alles haben. Nächste Woche poste ich wohl mal gar überhaupts nie-nicht. Ja, da habt Ihr's! Ich mache nämlich Urlaub. Meine Herrin macht auch welchen, da mache ich dann einfach mit - Ihr werdet schon sehen (oder auch nicht, mir doch egal)... Ob ich vorher nochmal...? Oder hinterher überhaupt wieder reinkomme? Wer weiß!? Das ist wie bei mir mit Euren Kommentaren: man nimmt es, wie es kommt! Ich glaube, ich hab's kapiert. "Lerne es, Dinge anzunehmen, die du nicht ändern kannst." Also macht was Ihr wollt, ich nehme es einfach hin, solange es mir gefällt ............ .............................................. ... .. . . . . . .


Montag, 5. Oktober 2009

Ein Phänomen ist ja

daß ich scheinbar mehr Kommentare dafür bekomme, daß ich einen Post ankündige, als für den dann folgenden Post selber.
Mehr von daheim gibt's dann wieder aus meinem Keller.
Euer Kellerkind

Sonntag, 4. Oktober 2009

Ist die Herrin aus dem Haus,...

...breitet sich nicht etwa Freude aus. Auch wenn man es manchmal denken mag...
Gestern abend klingelt es unverhofft an der Türe und als die Kinder öffneten, stand vor dem Haus die ganze Meute von Nachbarn und Freunden (in der Regel hier bei uns dasselbe) und gab ein Ständchen: "Grünlich ist das Eheleben, faria faria ho, wir wollen euch heut' Petersilie geben, faria faria ho." usw. 3 Strophen haben sie geschafft, dann sind sie mit haufenweise Essen und Trinken bei uns hereingebrochen, und haben mit uns bis nach Mitternacht gefeiert. Das nennt man dann Petersilienhochzeit. Heute morgen um 7:00 Uhr dann klingelte der Wecker am Bette der Herrin und warf sie unsanft aus dem verdienten und dringend benötigten Schlaf - irgendwo rief nämlich ein Stoffmarkt. Naja, wenn der ruft - was soll man da machen...
Zwei Stunden später habe ich mich aus dem Bett gerollt. Zum Glück fand ich noch helfende Hände bei der Beseitigung des Chaos, das ich im Festsaale vorfand.
Just vor einer Viertelstunde ward ich dann auch fertig mit der Erledigung der geschäftlichen Pflichten für meine Herrin. Nun sitze ich hier und erwarte ihre Ankunft, wohl wissend daß uns dann nicht etwa ein gemütlicher Abend erwartet, sondern in ungefähr einer Stunde ist der nächste Aufbruch zu einer gesanglichen Darbietung äußerster Güte und qualitativ hochwertigster Kunstfertigkeit. Es wird ein wahrhaft mühseliger und beschwerlicher Abend werden, so wie ich das vorhersehe, und bei unserer - jetzt schon sehnlichst erwarteten - Heimkehr diese Nacht wird das Bett am lautesten Rufen. Da käme kein Stoffmarkt, kein Flohmarkt oder sonst etwas mit!
So fühlt denn mit uns (so denn die Herrin hier baldmöglichst in Erscheinung treten möge) und erwartet den Bericht in den nächsten Tagen, wenn die Kraft wieder zurückerlangt und der Geist wieder wach ist. Es grüßt Euch
das Kellerkind