Mittwoch, 24. März 2010

ich sag mal so:

Es wird böse enden! - Dieses war so ziemlich heute unser Motto auffe Aarbeit. Ihr kennt das doch sicher auch: ein Kollege krank, einer auf Reisen, 2 in wichtigen Projekten, das Tagesgeaschäft bleibt liegen und Du müsstest eigentlich an einer Maßnahme arbeiten, die vorgestern fertig sein sollte. Irgendwann stellt sich dann so eine Haltung ein, die erst dafür sorgt, daß Du mit Deinem Kollegen um die Wette fluchst. Und dann kommt: mehr als arbeiten kann ich nicht! Ich mache jetzt eins nach dem anderen. "Lerne es, Dinge zu akzeptieren, die Du nicht ändern kannst!"
Morgen (das Heute-Morgen) fliege ich nach Hamburg zu einem Meeting - da kann ich A) mein Problem mal anbringen und B) mal wieder runter kommen... Und auf der Hin- und Rückreise habe ich endlich mal Zeit, wieder etwas zu lesen! ...nein, keine Besprechungsprotokolle oder TODO-Listen, sondern Belletristik, Unterhaltungsliteratur und mein Formel1-Magazin!
Und jetzt habe ich leider wieder Zeit, ins Bett zu gehen. Warum tue ich das so ungern? ... Muß man das hinterfagen? Die B-52's singen gerade "There's a moon in the sky. It's called the moon." Wenn ich den ganzen Tag solche Aussagen machen dürfte, würde ich nur noch lachen. Naja, irgendwie wäre ich sicher auch bald ganz schön abgef... ("abgefahren galangweilt", Anm. d. Red.). Aber da bleiben wenigstens nicht so viele Fragen offen, wie bei "warum sind wir im Thema XY noch nicht produktionsreif?" oder "wer war für die Maßnahme ZX der verantwortliche Ansprechpartner?".
So, dann habt Ihr jetzt einen Milli-Mikro-Einblick darin, wie es aussieht, wenn ich Dienstag morgens schon schreie, warum die Woche denn kein Ende nimmt.
So denn, schlaft den tief, fest und wohl! Ich werde jetzt auch in Richtung meiner Bettstatt mäandern, denn nachher muß ich in Richtung Flughafen aufbrechen.
Denkt aber bitte nicht, ich sei jetzt absolut am Boden zerstört! ich hatte heute auch schon - wenn auch kleinere - Erfolge. Die lassen dann die Gesichtsmuskulator trotz anderer Impulssteuerung auf "lächeln" stehen... dergestalt mache ich mich nun auf in die oberen Gemächer, die auch jetzt angenehmer sind, obwohl der Keller ja nun nicht mehr so eisig ist. Erwartet meinen nächsten Stretchreport in Bälde!
Schlafet gut und seied gegrüßet von Euerem
Kellerkinde

1 Kommentar:

  1. Hey, da steht der derzeit meist zitierte Satz meines Taglebens, denn ich min. zweimal von wechselnden Kollegen hören kann...."Dinge die ich nicht ändern kann..." und so.
    I hate it. Das klingt so nach Aufgabe und Resignation, lernen wir nicht immer alle in all den tollen Meetings, man kann alles. Such´s dir aus: ändern, in angemessener Zeit(also kürzerer Zeit als veranschlagt) erledigen, vor allem auch alles verkaufen. Gut wir hören auch immer gut sei nicht gut genug, wie Zielerreichung?, dann wär doch sicher noch mehr möglich gewesen, einmal nicht gemeckert ist schon ein Lob... wahrscheinlich fehlt uns auch daher oft die Motivation und der Mut die Dinge zu ändern....
    Aber, Oh Gott, was texte ich dich hier zu.
    Um´s abzuschliessen: Dienstag? So was gelingt anderen schon ab dem frühen Sonntag-Nachmittag und toll: du gehst das Problem an, bring es auf die Tagesordnung und regel das !
    - viel Erfolg und viel Glück!
    (und das mein ich wirklich ehrlich, nicht das du das im Zusammenhang mit dem oberen Gelaber als Sarkasmus interpretierst!)
    Gute Reise
    wünscht
    Frau von Stil

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